In diesem Artikel können sich Werbe-Links befinden. Wenn Du etwas über diesen Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass Du mehr bezahlen musst. Weitere Informationen hierzu findest Du in der Datenschutzerklärung.

Beste Reisezeit für Gran Canaria
Klima, Temperaturen und meine Tipps je nach Urlaubstyp

Gran Canaria ist für mich die klassische „Immer-Frühling“-Insel. Ich lande, steige aus dem Flieger und habe dieses Gefühl von milder Wärme auf der Haut, egal ob Februar oder Oktober.

Trotzdem fühlt sich die Insel je nach Monat komplett anders an: mal sattgrün und ruhig, mal trocken, überlaufen und voller Strandstimmung.

Viele suchen einfach nur „die wärmste Zeit“. In der Praxis hängt die beste Reisezeit aber stark von dir ab: Bist du Wanderer, Strandmensch, mit Kindern unterwegs, lieber zu zweit, eher im Süden, im Norden oder in den Bergen?

Hier findest du klare Empfehlungen nach Jahreszeiten und Reisetyp, nenne dir einfache Temperaturangaben und beantworte typische Fragen wie „Wann ist es am wärmsten?“ und „Kann ich im Winter baden?“

Eine gerade Straße führt durch eine trockene Landschaft, darüber spannt sich ein vollständiger Regenbogen auf Gran Canaria. Das seltene Naturschauspiel zeigt, wie abwechslungsreich auch die beste Reisezeit für Gran Canaria sein kann.
Nach einem kurzen Regenschauer im Dezember

Das Klima auf Gran Canaria: So fühlt sich die Insel im Jahresverlauf an

Gran Canaria hat subtropisches Klima. Heißt: milde Winter, warme Sommer, kaum extreme Kälte oder Hitze.

Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt grob zwischen 19 und 23 °C, tagsüber meist deutlich darüber, nachts angenehm frisch.

Im Winter liegst du oft bei 21 bis 23 °C am Tag, im Sommer eher bei 24 bis 26 °C. Die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr ungefähr zwischen 19 und 23 °C, also kein Badewannenmeer, aber fast immer badetauglich.

Die Insel wird gern „Insel des ewigen Frühlings“ genannt, und das passt gut. Für die Reiseplanung sind für mich aber weniger Tabellen wichtig, sondern die Frage:

Wie fühlt sich das auf der Haut an, wenn ich wandere, am Strand liege oder abends auf der Terrasse sitze?

Klimazonen auf Gran Canaria: Süden, Norden und Berge im Vergleich

Gran Canaria hat drei spürbar unterschiedliche Klimazonen, obwohl die Entfernungen klein sind. Das ist einer der Gründe, warum ich die Insel so mag.

Süden (zum Beispiel Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico):
Hier ist es meist am sonnigsten und trockensten. Der Süden ist oft 2 bis 4 Grad wärmer als der Norden, Regen ist selten, Wolken ziehen schnell durch.

Im Januar kann es tagsüber locker 22 °C im Schatten haben, im Sommer gern 26 bis 30 °C. Typische T-Shirt-Wetter-Region, in der du fast das ganze Jahr Strandwetter hast.

Norden (zum Beispiel Las Palmas, Nordküste)
Der Norden ist etwas kühler, dafür grüner. Mehr Wolken, etwas mehr Regen, vor allem im Winterhalbjahr. Tagsüber liegst du hier häufig 2 bis 3 Grad unter den Werten im Süden.

Ideal, wenn du gerne durch hübsche Orte schlenderst, surfen willst oder nicht jeden Tag knallige Sonne brauchst.

Berge und Inselinneres (zum Beispiel rund um Tejeda und Roque Bentayga)
Hier zieht es mich als Wanderer immer wieder hin. Mit der Höhe fällt die Temperatur, grob 1 Grad pro 100 Höhenmeter.

Das heißt: Wenn es an der Küste 24 °C hat, können es auf 1.500 Metern nur 15 bis 18 °C sein. Es ist oft windiger, manchmal neblig. Selbst im Sommer packe ich für tagsüber die Windjacke und ein leichtes Fleece ein.


Durchschnittstemperaturen auf Gran Canaria nach Monaten

Die genauen Zahlen sind natürlich Durchschnittswerte, helfen aber bei der Orientierung. Vereinfacht sieht das Jahr so aus:

  • Winter (Dezember bis Februar): tagsüber etwa 22 bis 23 °C, nachts um 15 bis 17 °C, Wasser 19 bis 21 °C
  • Frühling (März bis Mai): tagsüber ungefähr 22 bis 24 °C, nachts 15 bis 17 °C, Wasser 19 bis 20 °C
  • Sommer (Juni bis August): tagsüber 24 bis 26 °C, nachts 18 bis 20 °C, Wasser 21 bis 23 °C
  • Herbst (September bis November): tagsüber 23 bis 25 °C, nachts 18 bis 20 °C, Wasser 22 bis 23 °C

Im Januar und Februar liegst du tagsüber bei rund 22 °C, der Hochsommer pendelt sich bei etwa 24 bis 26 °C ein, der Herbst fühlt sich fast wie Verlängerung des Sommers an.

Vor Ort kann es natürlich mal etwas wärmer oder kühler sein, je nach Wind, Wolken und Region.

Ein rot-weiß gestreifter Leuchtturm steht auf dunklen Lavaklippen, während Wellen an der Küste von Gran Canaria brechen. Das raue Atlantikpanorama erwartet dich das ganze Jahr über an der Küste.
Starker Wind und Wellengang im März am Faro de Sardina
Linda macht ein Selfie an einem breiten Sandstrand mit Fußspuren und wenigen Spaziergängern an der Küste von Gran Canaria. Das windige Wetter verdeutlicht, warum die beste Reisezeit für Gran Canaria ganzjährig sein kann.
Starker Wind in Maspalomas im Dezember

Beste Reisezeit nach Jahreszeiten

Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charakter. Hier kommt die schnelle Übersicht, was dich wann erwartet.

Frühling auf Gran Canaria (März bis Mai): Angenehme Wärme und ruhige Wanderwege

Im Frühling liegt die Tagestemperatur meist zwischen 21 und 24 °C, nachts um 15 bis 17 °C. Es gibt viel Sonne und sehr wenig Regen, die Sicht in den Bergen ist oft klar. Das Meer ist mit etwa 18 bis 20 °C noch recht frisch, für viele aber gut schwimmbar.

Ich mag den Frühling besonders, weil die Insel dann noch relativ grün ist, die Wege nicht überfüllt sind und an den Stränden mehr Platz bleibt.

Perfekt für Wanderungen, Roadtrips auf schmalen Bergstraßen, kleine Städtetouren und für alle, die Wärme mögen, aber keine Hitze brauchen.


Sommer auf Gran Canaria (Juni bis August): Heiße Strandtage für Sonnenfans

Im Sommer spielt Gran Canaria seine Strandkarte voll aus. Tagsüber bewegen sich die Temperaturen meist zwischen 24 und 29 °C, im Süden kann es auch noch etwas heißer werden.

Regen ist praktisch kein Thema, dafür 10 bis 11 Sonnenstunden pro Tag. Die Wassertemperatur steigt auf etwa 21 bis 24 °C.

Der Sommer ist ideal für klassischen Strandurlaub, lange Badetage und Wassersport. Was du wissen solltest: An manchen Tagen kommt Calima, ein heißer, trockener Wind aus der Sahara.

Dann kann die Luft sehr warm und staubig werden. Ich plane an solchen Tagen mehr Schatten, viel Wasser und eher kurze Aktivitäten ein. Zum Wandern gehe ich im Sommer, wenn überhaupt, früh morgens oder in höhere, etwas kühlere Lagen.


Herbst auf Gran Canaria (September bis November): Warmes Meer und goldene Nachsaison

Der Herbst fühlt sich an wie ein softer Sommer mit Extra-Bonus im Wasser. Tagsüber liegen die Temperaturen bei etwa 22 bis 26 °C, das Meer hat oft 22 bis 23 °C, manchmal sogar noch mehr. Perfekt, wenn du gerne lange im Wasser bleibst.

Nach den Sommerferien wird es ruhiger, besonders im Oktober und November. Im Norden und in den Bergen kann jetzt mal ein Regenschauer auftauchen, meist kurz und nicht tagelang.

Für alle Aktivurlauber wie mich, ist der Herbst ideal mit seinen langen Tagen ohne Hochsaisontrubel.


Winter auf Gran Canaria (Dezember bis Februar): Mildes Licht statt grauem Nieselregen

Während es bei uns in Mitteleuropa nasskalt ist, liegst du auf Gran Canaria im Winter oft bei 18 bis 22 °C am Tag. Nachts sinken die Werte meist auf 15 bis 17 °C.

Die Wassertemperatur liegt grob bei 18 bis 20 °C. Baden ist möglich, fühlt sich aber eher nach frischem Frühling an, nicht nach Tropen.

Im Winter ist es etwas windiger, und in den Bergen können Wolken hängen oder Regen fallen. Dafür gehören die Wege, wie der Weitwanderweg GR131 im Winter oft fast dir allein.

Winter ist meine Lieblingsreisezeit für Gran Canaria, da ich viele der Sehenswürdigkeiten der Insel für mich habe! Bedenke aber dass Winter auf der Insel eher milder Wohlfühlfrühling als Hochsommer bedeutet.

Linda sitzt auf einem Felsen oberhalb eines weiten Tals mit Serpentinenstraße und karger Berglandschaft auf Gran Canaria. Die klare Sicht und das stabile Wetter unterstreichen, warum die beste Reisezeit auf Gran Canaria jederzeit sein kann.
Im kanarischen Winter im Süden von Gran Canaria
Ein voller Strand mit Liegen und Sonnenschirmen liegt unterhalb einer markanten Felswand und Hotelanlagen auf Gran Canaria. Das Bild zeigt das die besten Reisezeit für Gran Canaria das ganze Jahr über ist wenn man baden möchte.
Playa de Amadores – ganzjährig voll

Beste Reisezeit für Gran Canaria nach Reisetyp: Wann passt die Insel am besten zu dir?

Jetzt kommt der praktische Teil: Welche Monate passen zu deinem Urlaubstyp?

Beste Reisezeit für Sonnenhungrige und Strandurlaub

Wenn du Sonne, Strand und Meer an erste Stelle setzt, passt April bis Oktober am besten. Besonders die Monate Juni bis September bringen dir lange, stabile Sonnentage im Süden rund um Maspalomas und Playa del Inglés, kaum Regen und warmes Wasser.

Im Juli und August ist am meisten los, die Preise ziehen an, dafür hast du dieses typische Hochsommergefühl mit vollen Promenaden und langem Abendlicht.

Im April, Mai und Oktober ist es etwas ruhiger, aber immer noch klar strandtauglich. Selbst im Winter kannst du im Süden oft am Strand liegen, es fühlt sich nur eher wie ein sehr milder Frühlingstag an. Selbst ich Frostbeule gehe im Dezember regelmäßig im Meer baden.


Beste Reisezeit für Wanderer und Outdoor-Fans

Wenn ich zum Wandern komme, meide ich den Hochsommer. Am liebsten reise ich zwischen März und Mai oder September bis November.

Dann liegen die Temperaturen tagsüber meist zwischen 20 und 25 °C, in den Bergen noch etwas darunter. Ideal, um stundenlange Touren zu gehen, ohne in der Mittagssonne zu zerfließen.

Im Frühling sind die Hänge im Inselinneren und im Norden oft noch grün und blühend. Im Herbst ist die Luft klarer, das Licht weicher und das Meer angenehm warm für ein Bad nach der Tour.

Abends in höheren Lagen wird es schnell frisch, eine dünne Jacke oder ein Hoodie habe ich dann immer dabei.


Beste Reisezeit für Familien mit Kindern

Familien richten sich meistens nach den Ferien, deshalb ist Juni bis September die klassische Zeit. Das Meer ist dann warm, die Tage sind verlässlich sonnig, und viele Attraktionen, Wasserrutschen und Freizeitangebote laufen auf Vollbetrieb.

Wenn ihr flexibler seid, finde ich Mai und Oktober super: Es ist noch oder schon warm genug für Pool und Meer, aber Strände, Restaurants und Hotels sind etwas entspannter.

Ein paar praktische Tipps, die ich im Sommer immer beherzige: früh an den Strand gehen, die stärkste Mittagssonne meiden und lieber eine Unterkunft mit Pool wählen. Für Kinder ist der Pool oft viel spannender als der perfekte Naturstrand.


Beste Reisezeit für Paare, Ruhesuchende und Genießer

Wenn ich Arbeit und Auszeit auf Gran Canaria kombiniere oder einfach in Ruhe genießen will, reise ich am liebsten im April, Mai, September oder Oktober, außerhalb der deutschen Ferien.

Das Wetter ist dann mild, oft mit 22 bis 26 °C am Tag, nicht zu heiß, aber ganz klar T-Shirt-tauglich. Die Insel ist entspannter, man findet leichter ruhige Ecken, und abends ist es angenehm für Spaziergänge an der Promenade oder Essen draußen.

Die Sonnenuntergänge können in diesen Monaten spektakulär sein, gerade an der Westküste. Für Paare, die gern bummeln, kleine Roadtrips machen und zwischendurch an den Strand hüpfen, sind das für mich die perfekten Reisefenster.


Beste Reisezeit für Aktivurlaub, Radfahren und Wandern

Intensive Radtouren, lange Wanderungen, Klettern oder lange Roadtrips mit vielen Stopps mache ich am liebsten zwischen März und Mai oder September bis November.

Die Temperaturen sind dann deutlich angenehmer als im Hochsommer, gerade bei Anstiegen oder wenn man viel in der Sonne unterwegs ist.

Für Wanderer und Mountainbiker ist die Kombination aus milden Temperaturen, wenig Regen und guter Sicht in dieser Zeit ideal.

Auch ausgedehnte Inselrundfahrten mit vielen Fotostopps lassen sich so entspannter genießen. Der Winter funktioniert für Aktivurlaub übrigens auch, man muss nur etwas mehr Wind und einzelne Regentage einkalkulieren, vor allem im Norden und in den Bergen.

Gelbe Blüten und Sukkulenten stehen im Vordergrund vor einer schroffen Berglandschaft im Inselinneren von Gran Canaria. Die üppige Vegetation zeigt, dass Gran Canaria auch abseits der Küste ganzjährig ideale Bedingungen für Natur und Wanderungen bietet.
Ganzjährige Pflanzenpracht im Barranco de Guayadeque, einem Insel-Geheimtipp
Linda sitzt auf einem Aussichtspunkt mit Blick über ein tiefes Tal, teilweise von Wolken umhüllt, im Hochland von Gran Canaria. Die Mischung aus Sonne und Wolken zeigt die abwechslungsreichen Wetterstimmungen im Winter auf Gran Canaria.
Im Winter im Inselinneren

Schnelle Entscheidungshilfe: Meine persönlichen Empfehlungen für deine Gran-Canaria-Reise

Wenn ich deinen Urlaub in einem Satz planen müsste, würde ich fragen: Willst du vor allem im Meer liegen, auf den Wegen unterwegs sein oder alles mischen?

  • Fokus Strand und Sonne: Plane deinen Urlaub am besten zwischen Juni und Oktober, wenn Luft- und Wassertemperaturen am höchsten sind und die Sonne fast jeden Tag scheint.
  • Fokus Wandern & Outdoor: Greif zu März bis Mai oder September bis November, dann ist es in den Bergen und im Inselinneren am angenehmsten.
  • Mix aus Strand, Wandern und Sightseeing: Frühling und Herbst sind aus meiner Sicht der Sweet Spot, du bekommst viel Sonne, angenehme Temperaturen und weniger Extremwetter.

Gran Canaria ist im Grunde ein Ganzjahresziel. Die Insel fühlt sich aber im Januar einfach anders an als im August. Wenn du weißt, was dir wichtiger ist, kannst du dir die Zeit aussuchen, die zu deinem Reisestil passt.

Ein belebter Stadtstrand mit Volleyballfeldern, Palmenpromenade und vielen Menschen an der Küste von Gran Canaria. Die Szene zeigt die warmen Wintermonate auf Gran Canaria.
29 Grad an der Playa de Las Canteras im Winter